Neuerwerb

Geliebäugelt habe ich schon länger.

Wir essen wahnsinnig gerne indisch und mein Slowcooker wird hauptsächlich zur Herstellung von Butter Chicken Curry und diverser Abwandlungen benutzt. Ich liebe den vollständig in das Huhn eingezogenen Gewürzmischmasch und finde gelbe Currypaste – gelinde gesagt – zum Niederknien.

Die Lust auf „selbst“ produzierte Currypasten und Gewürzmischungen haben Herzschatz und ich gleichermaßen. Deshalb ist letzte Woche die Entscheidung gefallen und wir haben bei einem Online-Anbieter unseres Vertrauens Indien Das Kochbuch gekauft. Das Buch kam in einer kleinen Jutetasche daher, die das Gleiche Logo hat, wie das Buch selbst. Nett! Bei der ersten Durchsicht gefiel mir die Struktur des Buches, der Aufbau, die zusammengefassten Fotos usw. Allerdings habe ich auf den ersten Blick nichts entdeckt, was ich vom Namen her zuordnen konnte. Ausser das berühmte Butter Chicken ^^ (welches – hab ich mal gelesen – gar nicht aus Indien stammt, sondern aus London).

Wir werden uns 2019 damit auseinander setzen, wobei ich gestern den Herzschatz schon darauf hingewiesen habe, dass ich die Zubereitung von Lammhirn verweigere….

 

 

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tage wie diese…

Wie heißt es so schön: Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die Anderen.

Ich will nicht polemisch klingen, aber momentan scheint das ständig der Fall zu sein. Gehört aber hier nicht her, sondern in „Dies und Das“. Deshalb zum Kuchen.

Ich hege seit geraumer Zeit eine gewisse Affinität zu französischen Backwaren und ganz besonders zu dem Buch „Die hohe Kunst der Patisserie“ von Felder.

Ich finde es ein durch und durch gelungenes Backbuch, auch wenn ich schon andere Sichtweisen gelesen habe. Mir liegt es-  und das ist was zählt.

Lange in Planung war deshalb auch  die Mille Feuille mit Rum. Ich wollte unbedingt diesen „beschwerten“ Blätterteig machen. UN-BE-DINGT! Momentan (kurz vor Weihnachten) herrscht aber ständig Zeitmangel und zur Arbeit muss ich auch…. deshalb wurde die In-Angriff-Nahme ein ums andere Mal verschoben.

Dann haben wir (Herzschatz und ich) in den Untiefen unserer riesigen Tiefkühltruhe noch „Fertigblätterteig“ (quasi convinience) gefunden. Letztes Wochenende habe ich den dann verballert und im Prinzip nur die Hälfte des Rezepts eigenständig umgesetzt. Ist sonst nicht so mein Ding, aber – besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen!

Um es kurz zu machen…. es war optisch, geschmacklich und handwerklich ein Schuß in den Ofen!

Das Drama begann mit dem Auftauen des Blätterteigs. Er war ein einer Stelle gerissen, was meiner Laune schon den ersten Dämpfer versetzte. Ich bestreute den aufgetauten, gerissenen Blätteteig mit feinem Backzucker und beschwerte ihn mit einem 2. Blech bevor ich ihn in den vollständig vorgeheizten Ofen schob. Felder sagt, man solle ihn 20-25 min knusprig braun backen. Problem 1: woher soll ich wissen, was knusprig braun ist, wenn ich das Ding nicht sehe?. Nachdem mich nach 23 min (tricky! ^^) nicht mehr einbremsen konnte und nachsah, war das dumme Ding nicht mal ansatzweise farbig!!! Meine Laune tendierte zu diesem Zeitpunkt gen 0. Ich wollte doch das Zeug für Herzschatz zum Kaffee fertig haben?! Wieder rein. Insgesamt war der Teig dann lockere 55 min im Ofen -.- und der Riß war eher größer geworden.

Wenigstens stellte sich die Puddingcreme vorher nicht quer und wurde prima.

Nachdem der Teig vollständig ausgekühlt war, schnitt ich ihn in drei Stücke – mehr Schlecht als Recht- der gekaufte Blätterteig entsprach nicht der Größe des im Rezept angegebenen Teigstücks.

Und dann hab ich das Ding komplett schief zusammengebaut *heul*.

Echt mal. Ich sehe auf drei km Entfernung, wenn ein Bild schief hängt…. aber beim Backen bin ich da ne echte Niete.

Die Krönung war dann noch dieses Fondantgepampe! Ich hab eh schon eine Abneigung bei Fondant. Aber das war echt der Hit. Das Zeug ist bis heute nicht wieder fest geworden! Fondant war nie mein Freund und wird es nach der Nummer auch nicht mehr werden!

Herzschatz hat dann noch versucht, das Teil irgendwie gerade zu schneiden, dass wenigstens ein paar „schöne“ Bilder entstehen. Das Ergebnis sieht man ja…. … ein deutliches „NAJA“ von mir.

Bei der Verkostung stellte ich dann fest, dass mir die Schnitte auch viel, viel… viiiiel zu süß war. Herzschatz fand es gut.

 

Epilog: Vielleicht ein Fortsetzungsroman. Mit mehr Zeit, Geduld, eigenem Teig, weniger Creme und etwas dazwischen – wie Himbeeren- was etwas Säure beisteuert.

 

 

 

 

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Schwäbisch-Hällisches Landschwein

Schwäbisch-Hällisches Landschwein

Schwäbisch-Hällisches Landschwein (Kotelett) mit Kirschholz geräuchert. Beilagen: Schwäbischer Kartoffelsalat, gegrillte Paprika, Gemischter Grüner Salat mit Tomate und Gurke, Kräuterbutter und Frisch gebackenes Steinofenbaguette vom Schamottstein.

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Erdbeercharlotte

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Tortillaauflauf

Tortillaauflauf

Tortillaauflauf mit Creme Fraiche und Krautsalat

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Quarkauflauf mit Erbeeren

Quarkauflauf mit Erbeeren

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Tortellini mit Garnelen (Kroatien 2012)

Tortellini mit Garnelen (Kroatien 2012)

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Kürbisschnitzereien

Kürbisschnitzereien

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Apfelkuchen mit Cornflakes

Apfelkuchen mit Cornflakes

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Orangentarte mit Erdbeeren

Orangentarte mit Erdbeeren

Orangentarte mit Erdbeeren nach Christophe Felder (Die hohe Schule der Patisserie)

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