Schoki meets Orange – Torte für den Schwiegervater

Die Schwiegermutter ist lädiert. Das darf man auch sein. Die Frage, ob ich mich eventuell um eine Torte oder um Gebäck für die Verköstigung der Gäste zu dem 80. Geburtstag kümmere, hat mich trotzdem geehrt.

Es sollte für die Gäste sein, die nach der „großen“ Sause im Restaurant noch Lust hätten auf ein Stückchen Kuchen.

Herzschatz war der Meinung, bei seinem Vater ginge „Alkohol und Schokolade“ immer… Also hab ich meine Fantasie angestrengt, und hier ist das Ergebnis:

Schokoladen-Orangen-Torte mit Creme Fraiche-Frosting und kandierten Orangen (kurz und bündig ist auch anders)

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Das Rezept ist schnell erklärt:

Der Biskuit kommt von hier und die Creme von hier

Ich habe die Creme mit einem Becher Creme Fraiche gestreckt. Den Biskuit einmal geteilt, beide Böden großzügig mit Cointreau getränkt. Die Creme verstrichen.

Nochmals einen Becher Creme Fraiche (200 g) mit etwas Puderzucker verrühren und auf den zusammengesetzten Boden verstreichen. Ich habe den Vorteil, dass ich einen Drehteller besitze, das erleichtert das Ganze. Im Anschluß habe ich die Torte ca. 2 h gekühlt, bis die Creme Fraiche etwas angetrocknet war. Währenddessen kann man lustige Dinge produzieren aus Schokolade (Deko), und dabei gekonnt (ich) die komplette Arbeitsfläche einsauen (Schokolade ist manchmal ein Depp) und danach auch wieder säubern.

Zartbitterschokolade mit einem Schuß Sahne (flüssig) temperieren und den Kuchen dekorieren.

Ich habe dazu eine Spritzflasche (Laborflasche) genommen, und die Spitze abgeschnitten.

Zum Schluß kamen noch kandierte Orangen und Kumquats oben drauf. Ich glaube, das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

 

Geschmacklich war er toll, hätte aber durchaus mehr Füllung vertragen können. Die Anwesenden Gäste waren allerdings sehr angetan. Lob und so gab es in Hülle und Fülle und Herzschatz stand mit ebenso die ganze Woche beratend zur Seite und hat auch regelmässig brav die Teilbestände auf Geschmacklichkeit getestet 🙂

Auf jeden Fall machte mir das Ganze sehr viel Freude und hat mich etwas angefixt, noch mehr solcher Dinge zu fabrizieren

 

Viel Spaß

küchenstückle

Orange ist das neue Schwarz – Orangecurd

Wieder mal etwas eher unspektakuläres, dafür aber sehr lecker.

Lemoncurd hat ja mittlerweile einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt und womit? Mit Recht! Lecker ist das alle Mal und erstaunlicherweise dauert es nicht wesentlich länger, als ein Puddingpulver-Päckchen der bekannten Doktoren zu öffnen und zu verarbeiten.

Hier meine Abwandlung zum Orangencurd, als Innenleben für die Torte für SchwiPa!

 

Orangencurd:

300 ml Saft von Bioorangen und den Abrieb einer Orange

40 g Speisestärke

80 g Zucker

3 Eier, zimmerwarm, verquirlt (ich hier 2, weil sehr, sehr groß)

50 g Butter, gestückelt, sehr kalt

 

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Den Saft mit Stärke und Zucker verrühren und in einem kleinen Topf langsam zum kochen bringen.

Wenn der Saft aufgekocht ist, vom Herz ziehen, die Butter einrühren. Den Topf wieder bei kleinster Hitze aufsetzen und langsam das Eigemisch unter Rühren (!) zugeben.

Immer weiterrühren, bis die Masse anfängt einzudicken. Bis zur gewünschten Dicke weiterrühren und dann sofort und noch heiß in ein sterilisiertes Glas geben und mit Folie abdecken (Haut und so).

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Oder gleich essen….. ich hatte meine liebe Not, es bis zur weiteren Verwendung vor dem liebsten Mitbewohner zu verstecken 🙂

 

More to come für Torte von SchwiPa

Viel Spaß!

Küchenstückle 🙂