Orange ist das neue Schwarz – Orangecurd

Wieder mal etwas eher unspektakuläres, dafür aber sehr lecker.

Lemoncurd hat ja mittlerweile einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt und womit? Mit Recht! Lecker ist das alle Mal und erstaunlicherweise dauert es nicht wesentlich länger, als ein Puddingpulver-Päckchen der bekannten Doktoren zu öffnen und zu verarbeiten.

Hier meine Abwandlung zum Orangencurd, als Innenleben für die Torte für SchwiPa!

 

Orangencurd:

300 ml Saft von Bioorangen und den Abrieb einer Orange

40 g Speisestärke

80 g Zucker

3 Eier, zimmerwarm, verquirlt (ich hier 2, weil sehr, sehr groß)

50 g Butter, gestückelt, sehr kalt

 

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Den Saft mit Stärke und Zucker verrühren und in einem kleinen Topf langsam zum kochen bringen.

Wenn der Saft aufgekocht ist, vom Herz ziehen, die Butter einrühren. Den Topf wieder bei kleinster Hitze aufsetzen und langsam das Eigemisch unter Rühren (!) zugeben.

Immer weiterrühren, bis die Masse anfängt einzudicken. Bis zur gewünschten Dicke weiterrühren und dann sofort und noch heiß in ein sterilisiertes Glas geben und mit Folie abdecken (Haut und so).

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Oder gleich essen….. ich hatte meine liebe Not, es bis zur weiteren Verwendung vor dem liebsten Mitbewohner zu verstecken 🙂

 

More to come für Torte von SchwiPa

Viel Spaß!

Küchenstückle 🙂

 

 

Wenn das Leben dir Zitronen gibt…

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mach Limonade draus…. oder eben einen Lemon Merengue Pie.

 

Vor ein paar Jahren habe ich mal einen Film gesehen, der irgendwie bei mir hängen geblieben ist. „Toast“, Liebe geht durch den Magen. Mit Helena Bonham-Carter (kennt bestimmt jeder)  und Freddie Highmore (der aus Charlie und die Schokoladenfabrik). Ich habe den Film vermutlich geschaut, weil ich britische Filme einfach mag… mir wurde erst während des Films bewusst, dass es um einen (mir unbekannten, aber wohl sehr berühmten) britischen Koch geht. Ein immer wieder kehrender, wichtiger Bestandteil des Films ist eine Lemon Merengue Pie, die mir wahnsinnig gut gefallen hat.

Jetzt bin ich zu einem würdigen Rezept gekommen, der wohl der Pie im Film in nichts nachstehen dürfte…. wir waren begeistert, auch wenn die Pie sehr, sehr süß ist.

Beides (Film und Pie) sind zu empfehlen.

Lemon Merengue Pie für eine 24 cm-Tarte-Form

Teig:

100 g Butter sehr kalt, in kleine Würfel geschnitten

40 g Pflanzenfett sehr kalt, in kleine Würfel geschnitten

200 g Mehl

etwas Salz

1 TL Zucker

75 ml eiskaltes Wasser

Alles schnell zu einem Teig verarbeiten und unbedingt mindestens 1 h kalt stellen. Der Teig ist wirklich klebrig.

Füllung:

150 g Zucker

50 Maisstärke

2 ganze Eier und 5 Eigelbe (Eiweiß wird für die Merengue gebraucht)

130 ml Zitronensaft

Abrieb v. mind. 2 Zitronen, gerne mehr

1 Prise Salz

120 g Butter, kalt und in Würfel geschnitten

Die trockenen Zutaten miteinander verrühren und nach Zugabe des Zitronensaftes und der verquirlten Eier/Eigelbe langsam in einem geräumigen Topf erhitzen. Solange beständig rühren, bis die Masse anzieht und zu stocken beginnt. Vóm Herd ziehen, wenn die Masse ungefähr die Konsistenz von Pudding hat.

Sofort die kalte Butter zufügen und glatt rühren. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Teig ausrollen, eine gebutterte Tarteform auskleiden, über den Rand hochziehen (hat bei mir nicht wirklich geklappt), mit einer Gabel einstechen (hab ich vergessen) und 15 min. bei 200°C blind backen. Dann die Backerbsen entfernen und nochmals 10 min. backen, bis der Teig goldgelb ist.

Auf den abgekühlten Boden die Zitronenmasse (Lemon Curd) geben.

Merengue:

5 Eiweiß (die von vorhin)

Prise Salz

150 g Zucker

Eiweiß mit dem Salz aufschlagen, teelöffelweise den Zucker zugeben und so lange schlagen, bis der Eischnee so fest ist, daß die Spitzen stehen bleiben. Das dauert etwas.

Dann den Eischnee auf die Tarte kuppelförmig aufstreichen und mit Hilfe eines Eßlöffels Spitzen nach oben ziehen.

Im Ofen bei 180°C 10-15 min backen, bis er oben anfängt zu bräunen, aber noch nicht zu dunkel ist.

2 Stunden durchkühlen lassen (mindestens).

Eher Nachspeise, denn Kuchen zum Kaffee….

Viel Spaß!