Angstgegner – Schokoladenbiskuit

Auch wenn ich viel und häufig backe, sehe ich mich selbst immer noch als Anfänger. Es gibt Teige, die gelingen mir hervorragend – z.B. der Hefeteig. Allerdings habe ich mich jahrelang dagegen gesträubt, immer war die Angst da, dass der nicht aufgehen könnte. Woher die Befürchtung kam? Keine Ahnung. Vielleicht zu viel schlechten Hefezopf in der Kindheit von der lieben Verwandtschaft bekommen 🙂

Ähnlich ging es meiner Schwester mit Brandteig. Ich hatte damit nie Probleme. Ist schon seltsam.

Vor 2 Jahren ungefähr habe ich das erste Mal versucht eine Sachertorte zu backen. Versteht mich nicht falsch. Die Torte war durchaus essbar und wurde sehr gelobt. Mir selbst war Teig aber viel zu massiv und für mich einfach nicht gelungen.

Die Klugsche..er unter euch werden jetzt sagen: Moooooment mal. Die Sacher ist was anderes als ein Biskuit (oder Bisquite oder Bisquit)…. und Jahaaaa! ich weiheiiß! Aber Ähnlichkeiten sind ja wohl vorhanden.

Ich habe jetzt das für mich optimale Schokobiskuitrezept gefunden und teile es mit Euch:

Schokoladenbiskuit

6 nicht kühlschrankkalte Eier, getrennt

220 g Zucker (ich: Feinzucker)

1 TL Vanillezucker,, oder Aroma, oder Essenz (ich), oder ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote

140 g Mehl

40 g Speisestärke

40 g entölter Kakao

1 TL Backpulver

Etwas Salz

Ofen auf 175°C vorheizen (kann variieren, ich habe einen Schamottstein im Ofen, deshalb geht es bei mir mit weniger Temperatur)

DSCN0415.JPG

Das Eiweiß mit der Prise Salz aufschlagen, langsam den Zucker einrieseln lassen. Die Küchenmaschine oder den Mixer zurückschalten und langsam, nach und nach die Eigelbe dazu geben.

Schüssel aus dem Gestell nehmen (den Mixer rausnehmen), das Mehl/Stärke/Backpulver/Kakao-Gemisch über die Eischneemasse sieben. Von aussen nach innen das Mehlgemisch einarbeiten. Dazu eignet sich am besten ein Teigspatel.

In eine ungefettete Springform (ich: 24 cm)  mit Backpapier am Boden geben und sofort in den vorgeheizten Ofen schieben.

Ca. 25 min backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob er gut ist. Dann ca. 10 min. auskühlen lassen. Mit dem Rücken eines Messers oder einem Kuchenlöser, den Rand lösen. Auf ein Kuchengitter stürzen. So wird sichergestellt, dass dieser Hubbel – der sich ja oft in der Mitte bildet – weg ist. Ganz auskühlen lassen. Am besten erst am Folgetag weiter verarbeiten.

Der Biskuit sollte jetzt hoch genug sein, dass er sich mindestens 1x, wahrscheinlich aber 2x teilen lässt.

More to come. Nächstes Mal geht das Projekt: Torte für SchwiPa weiter 🙂

 

Viel Spaß!

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